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FANCK, Arnold: Autobiografie. UNGEKÜRZTES ARBEITSMANUSKRIPT.
Artikel Nr. 4821
Der Preis enthält die PORTOGEBÜHREN sowie sämtliche Abgaben wie Umsatz- u. Mehrwertsteuer (= Endpreis).
FANCK, Arnold: Unikat: Er führe Regie mit Gletschern, Stürmen und Lawinen. UNGEKÜRZTES ARBEITS-MANUSKRIPT des Autors, bestehend aus 607 (!) Schreibmaschinen-Seiten, meist der erste Durchschlag. Fanck vom Verleger (München, Nymphenburger Verlagsanstalt, 1973; ISBN 3485017566) mit Kürzungsvorschlägen des Lektors und vereinzelten Kommentaren des Verlegers zur Verfügung gestellt. Fanck hat an zahlreichen Stellen z.T. lange handschriftliche Bemerkungen in rotem Kugelschreiber angebracht, um wegfallende Absätze oder Kapitel gegenüber dem Verlag zu rechtfertigen. Darüberhinaus hat Fanck einige Texterweiterungen oder -veränderungen erstellt. Hier liegt der vom Autor verfasste GESAMTTEXT vor. Durchgehende, von Fanck z.T. mehrfach geänderte Paginierung. Das Manuskript befindet sich in einer japanpapierüberzogenen Papp-Kassette der Zeit. Gekürzt wurden u.v.a.: Ein (von Fanck entwickelter) Apparat zur Fälschung von Unterschriften // Immer mehr Aufgaben (der Spionageabteilung, in der Fanck arbeitete) // Das Palimpsest-Verfahren (Lesbarkeit von Geheimtinten) // Eigentlich hätte ich den Titel "Professor" bekommen müssen (Fanck beschreibt seine Zerstreutheit) // Wir schlagen einen besseren deutschen Pass vor (Pass auf Dreischichtenbasis in Zusammenarbeit mit AGFA) // Meine letzte Unterredung mit Oberst Nicolai (Plan von Nicolai zum Drehen eines dokumentarischen Films zur Spionage) // Wir bauen die erste Kino-Spiegelreflex-Kamera der Welt (1922) (Zusammenarbeit mit Dr. Tauern u. Dr. Lyon; Gründung der LYTAX Gesellschaft; die Kamera kam in "Der Berg des Schicksals" erstmals zum Einsatz) // Wir bauen auch die erste Art LEICA (Entwicklung des "Hundertbild-Apparats" mit einem Filmröllchen; vom 3. Modell wurden einige Exemplare gebaut, kurz vor der Gross-Serie kam die Leica auf den Markt, das querliegende Filmbild war von Leitz patentiert worden) // Unsere Diretissima (Besteigung eines Granitblocks in der Nähe der "Badile-Hütte") // Harmlose Schafe bedrohen die Helden (Schafherde überrennt aus Salzgier die Filmcrew) // Die verhängnisvolle Zigarette (Beginn der vin Trenker ausgelösten Sucht des Rauchens und der Last derselben) // Bericht über die Erfindung eines Filmbild-Vergrösserers // Udets Flug entlang der Wände des Piz Palü und Piz Bernina // Arbeitsschilderung des Filmens im Hochgebirge // Drei kleine Erlebnisse auf der Grand Mulet Hütte // Die gefürchtete Lawinenaufnahmen // Wiederaufführung von "Der weisse Rausch" 1957 in München unter Beisein des Produzenten Harry Sokal) // Wie wir doch noch zu schönen Eisbärenaufnahmen kamen sowie: Unsere Eisbären müssen sterben (Erlebnisse bei der Herstellung des Films "S.O.S. Eisberg) // Zuerst muss ich Japan kennenlernen (Vorbereitung zu dem Film " Die Tochter des Samurai ") // Bemerkungen zum Wesen der "Geisha" // Ich lerne den berüchtigten Spion SORGE kennen // Gesundheitliche Probleme von Fanck in Japan // Auf der Trauminsel Hawaii // Meine aufregendste Reise (durch die USA) // Bericht über die Reise nach Süd-Amerika // Bei einem deutschen Grundbesitzer (Bericht aus Chile) // Rückfahrt auf der "Bremen" (nach Ausbruch des 2. Wk.) // Ein beinahe verhängnisvoller Spazierstock (Kontakt mit Canaris) // Ansicht von Fanck zur NS-Architektur // Bericht über einen Film über die Bildhauer Breker und Torak und aus Carrara // Ich werde glücklicher Villenbesitzer - zu meinem Unglück (Miete u. späterer Kauf einer Wannsee-Villa, die Fanck später wieder an die jüdische Vorbesitzerin abtreten musste) // Gedicht: Schmunzelnder Hymnus an ein kleines Mädchen (mit Randausrissen ohne Textverlust; Original-Typoskript) // Einberufung zum Volkssturm // Flucht aus Berlin (letzte Kriegstage; Bericht über die Bahnfahrt) // Ich werde Waldarbeiter (drei Jahre als Waldarbeiter) // Wiederansiedlung in Freiburg; Versuch des Verlegens seines (unveröffentlichten?) Buches: "O diese Sekretärinnen." // Ich gerate ans Roulette (Jahre andauernder Versuch, nach Zahlen-Permanenzen das Roulette-Spiel zu überlisten) // Mein letztes (Film-)Manuskript (Titel: Und der Strom fliesst weiter; Paddelboot-Film-Entwurf, den Fanck wegen Geldmangels verkaufte; der Film wurde später unter dem Titel: Kleines Zelt, grosse Liebe" gedreht) // Die schlimmste Nacht meines Lebens (fast tödlich verlaufende Darmverschlüsse) // Bitte von Fanck: An den letzten Satz des Manuskripts anzufügen; wurde vom Verleger nicht beachtet: Die grösste Freude in den Jahren meines Filmschaffens waren für mich immer die Hunderte glänzender Kritiken, die ich für jeden meiner Filme bekam. Noch viel mehr aber freute ich mich über die vielen tausend begeisterter Briefe aus meinem Publikum, und zwar vonseiten mir meist ganz unbkannter Menschen. Ungezählten Millionen hab ich eine gute und erhebende Stunde bereitet, so dass mein Leben doch einen Sinn hatte. Einige der Manuskriptblätter mit etw. Benutzungsspur, insgesamt schön erhalten. ***** FANCK, Arnold: Unique copy: Er fuehre Regie mit Gletschern, Stuermen und Lawinen (Munic, Nymphenburger Verlagsanstalt, 1973; ISBN 3485017566). Autobiography text; AUTHORS UNSHORTENED ORIGINAL MANUSCRIPT on 607 (!) typescripts, mostly the first carbon copy. With revision notes and abbreviation suggestions by the corrector and the editor. Arnold Fanck did revision marks and handwritten notices in red ballpoint pen in-between text and/or on white edge of typescript, some text add-on. In cardboard case, japan paper covered. Leafs with sporadic using (but no loss of text). Interesting for here's the complete autobiographical text by Fanck who was'nt printed in this compositon (a lot of technical notes and adventures were shortened by the editor). Text in German.
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